Home
2019
2018
2017
Sommer 2017
Dezember 2014
Wir über uns
Müller
Geschichte
Der Fluß, die Exter
Wasserrad
Maschinen
Wandel der Lieferung
Ereignisse
Impressum
Interessante Links
Stand 15.09.2019

Der Spätsommer 2019

Wir haben September und die Folgen des erneuten trockenen Sommers werden deutlich.

Leider waren bis heute alle Unternehmungen vergebens, die verantwortlichen Stellen zu bewegen, Hand anzulegen. Man sprach letztes Jahr sogar davon, dass der Boden des Flusses Sondermüll sei, der nicht so einfach entsorgt werden könnte.

 

Eines aber ist so sicher, wie das jeden Morgen die Sonne aufgehet:

Der Fluss sucht sich seinen Weg und wenn die ersten Erdrutsche an der Böschung zu verzeichnen sind und die Kreisstraße instabil wird, dann werden die vielen Nutzer, seien es Privatleute, Unternehmen oder die Müllabfuhr verstehen, dass man handeln sollte, bevor es geschehen ist.

Wasser sucht sich immer seinen Weg!  

 

 

 

 

    

 

 

Diese Steine und Geröllmengen hätten während der Trockenheit gut abgetragen werden können. Letztes Jahr gab es viele Gespräche und Begehungen, doch geschehen ist nichts.

Nun sind auf 40 Metern Länge, bis zur ersten Biegung des Flusses, neuen Anlandungen hinzugekommen. 

Die Natur sucht neue Wege.

  

 

 

Der Fluss zerrt weiter an der Böschung und wird seinen Lauf ändern. Hohlräume werden mehr. Dies wird noch durch die hier mittlerweile lebenden Waschbären gefördert.

 

 

 

Seit unsere Maya uns verlassen hat, helfen mir ihre Freunde,

natürlich auch bei der Arbeit im Fluß .

 

 

Frühjahr 2019

Schon im Januar hatten wir mit einem kleinen Hochwasser zu kämpfen. Doch die Natur hat uns am 14.5.2019 morgens um 04:00 Uhr gezeigt, dass sie ihren eigen Lauf hat.

Vorausgegangen waren Wochen mit leichtem Regen, nur viel zu wenig für das Land.

Alles war sehr trocken, so dass die massiven Mengen von Regenwasser, welche ab 13.5.2019 Abends niederschluigen, das Land mitnahmen und sich ihren Weg bannten.

 

 

Um 04:00 Uhr am Morgen stand die Exter kurz vor unserem Haus.

Wir schleppten unsere Sandsäcke im Akkord. Selbst die Brücke stand wieder unter Wasser.

 

Der Durchlauf der Exter in die Mühle, mittels derem wir früher das innenliegende Wasserrad und später die Turbine  betreiben haben, war geflutet. Der Schacht war nicht mehr zu erkennen und wäre für Fremde zu einer große Gefahr unter der Wasseroberfläche geworden.


 

Mittags kam etwas Entwarnung...

 

 

... aber auch die bittere Wahrheit

 

 

Schlussendlich hatten wir es am 24.5.2019 geschafft. Die Bäume waren wenigstens nicht mehr vor der Wehranlage und...

 

 

 

... die Insel können wir auch noch im Sommer leerräumen.

 

 


Wassermühle Schneider im Landkreis Schaumburg (Niedersachsen)